SP Buchs lehnt ab

17.9.2018

Der Vorstand der Sektion Buchs der SP hat nach intensiver Diskussion beschlossen, die Initiative zur Ernährungssouveränität abzulehnen.

Ernährungssouveränität bedeutet, dass jedes Land seine Landwirtschaftspolitik selber bestimmen kann. Dies macht in Entwicklungsländern durchaus Sinn, vor allem dort, wo vom Staat vorgeschrieben wird, was angebaut werden soll. Für die Schweiz ist dieser Begriff nicht tauglich, denn wir bestimmen unsere Landwirtschaftspolitik jetzt schon souverän. Die Schweiz soll möglichst ökologisch produzieren. Eine Abschottung, wie diese Initiative fordert, schadet den Entwicklungsländern, da deren Produkte mit hohen Zöllen belegt würden. 

Aus diesen Gründen empfiehlt der Vorstand der SP Buchs, dieser Initiative nicht zuzustimmen.